
Heimatgruppe Schulenberg
Wir bieten regelmäßige Übungsabende, bei denen der Spaß im Vordergrund steht. Wir möchten das Harzer Brauchtum pflegen, um es Gästen und Zuhörern näherzubringen. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen.
Chronik der Heimatgruppe
Schon 1962 hatten sich Männer und Frauen zusammengefunden, um eine Heimatgruppe zu gründen. Es war leider nur für eine kurze Zeit. Am 16.08.1965 wurde ein neuer Versuch gestartet, mit Erfolg! Es waren 10 Männer und 10 Frauen. Der erste Auftritt am Urmes Weg war noch ohne Tracht. Mit Stolz konnte festgestellt werden, dass es gelungen war Schulenberg und den Harzklubzweigverein durch die Heimat- und Brauchtumsgruppe über die Grenzen des Harzes bekannt zu machen. Der Anfang war nicht leicht. Aber mit Mut und Idealismus konnte viel geschafft werden. Die Auftritte wurden mehr und so kam die Trachtenfrage auf. Geld war noch keines vorhanden. Woher also nehmen und nicht stehlen? Eine Kameradin hatte dann eine Geldsammlung gestartet, mit gutem Erfolg. Es kamen ein paar 100 DM zusammen. Leider reichte die Summe noch nicht aus, um die Rechnung von 1.960 DM zu begleichen. Ein Antrag auf Darlehen wurde von der Gemeinde abgelehnt. Die Begründung war, dass die Gruppe doch nicht lange bestehen würde. Ratsherr Rudi Keune war es zu verdanken, dass der Gruppe doch ein Zuschuss von 300 DM geliehen wurde und der Restbetrag auf Raten gezahlt werden konnte. Am 24.11.1966 fand der erste Heimatabend im VW-Erholungs Heim statt. Der verlief so gut, dass fortan 14tägig ein Heimatabend stattfand. Durch die Einnahmen konnte die Rechnung beglichen und das Darlehen an die Gemeinde zurückgezahlt werden. Die Gruppe war nun schuldenfrei. Nach und nach wurden die Trachten vervollständigt. Die Auftritte wurden mehr, auch außerhalb von Schulenberg (Salzgitter Lichtenberg, Leiferde und Bettmar bei Braunschweig, Hannover usw.) wurden die Farben des Harzes erfolgreich vertreten. Die Männer und Frauen nutzten ihre Freizeit, um anderen eine Freude zu bereiten. Um die Kameradschaft zu erhalten, gehörten fröhliche Stunden dazu. Die Übungsabende in Schulenberg, die Abendfahrt nach Northeim, die 2-Tagesfahrt zum Rhein, die Fahrten nach Stukenbrock und Dänemark bleiben in schöner Erinnerung. Auch die Tagesfahrt durch die herrliche Landschaft zur Möhnetalsperre wird unvergessen bleiben. Das war 1976.
Lasst deshalb nie verklingen im schönen Harzer Land, die Jodler, unser Singen, die Treue, die uns band, mit Lieb` und Stolz, dem Brauchtum hold und unseren Farben, Schwarz, Grün – Gold.
„Glück Auf“!

Petra Dimsat