Wander
- Tipps - Rund um Schulenberg
Die ersten Häuser auf dem kleinen Wiesenberg im Oberharz ent -standen im Jahre 1953, damals war hier oben alles noch eine große Baustelle. Der Umzug aus dem Tal am Weißen Wasser ins 70 Meter höher gelegene Neu – Schulenberg fand im August 1954 statt. Der neue Ort und wurde zum Teil von Bauhausstil – Elementen geprägt. Der Architekt Carl Bauer aus Hannover war es, einer der letzten Absolventen der berühmten Dessauer Kunstschule. (Dessau 1931/33 – Abschluss mit einem Bauhaus – Diplom für Städtebau (Bad Grund). Er wurde beauftragt die ganze Struktur einer neuen Ortschaft im Oberharz zu entwerfen. Für Schulenberg entwarf er c.a. 12 Gebäude, u.a. das Dorfgemeinschaftshaus, das Feuerwehrgerätehaus und die Gaststätte Glück – Auf. Am Okerstausee plante er das Okertaler Brückenhaus, die Gaststätte Okertalsperre und das Kraft und Wasser-Werk im Okertal. Außerdem entwarf er 1965/66 das Ski – Alpinum, er träumte von einem Jachthafen am Okerstausee für Wassersportler und das auch viele Kletterer nach Schulenberg ins Okertal kommen.
Schulenberg liegt etwa rund 60 Meter über den Okerstausee, auf einer Höhe von etwa 500 m. Vom Parkplatz Wiesenbergstraße aus, hat man hat einen wunderschönen Blick auf dem See sowie hinüber zum Brocken (Balkon des Oberharzes). Schulenberg liegt abseits des Durchreiseverkehrs, ruhig und sehr idyllisch, man sagt auch zur Lage des Ortes: „Eine Harmonie aus Wald, Wiesen und Wasser“. Neben zahlreichen Naturerlebnissen ist Schulenberg auch ein idealerAusgangspunkt für Wanderungen. Die Besucher im Sommer schätzen das breitgefächerte Angebot an Wanderwegen (sehr gute Ausschilderungen). Im Winter besonders das Ski – Alpinum am Großen Wiesenberg (650) Meter) und die immer geräumte Wanderstrecke nach Festenburg.
Historie: Über die Umsiedlung und den untergegangenen Ortsteilen berichtet die: Chronik von Schulenberg, Harzklubzweigverein Schulenberg 2017
1.) Stein – und Skulpturen – Kurzwanderweg
Schulenberg – Parkplatz Tannenhöhe (VW) – am Ende des Parkplatzes beginnt der etwa 700 Meter lange Weg. Er wurde im Jahre 2015 eingeweiht (Harzklubzweigverein) und beinhaltet viele geschnitzte Skulpturen aus Holz und Gesteinsblöcke aus der Region. Die einzelnen Gesteinsarten sind mit ent-sprechenden Erklärungen über Herkunft und Verwendung ausgestattet. Der Stein und Skulpturenweg ist Teil des Sonnenbankweges bzw. des Trimm – Dich – Pfades rund um Schulenberg. Er ist beliebt bei Kindern u. Erwachsenen und wird auch von älteren Menschen gern angenommen.
Bemerkung: Bei gutem Wetter freie Sicht zum Brocken.
2.) Trimm – Dich – Pfad
Schulenberg – Parkplatz Tannenhöhe (VW) – Köte am Heidenstieg – Waldlehrpfad – Wiesenfläche auf dem Acker – Schulenberg
(20 Min für Nordic – Walker, 30 Min für Wanderer)
3.) Ski – Alpinium
Schulenberg – Parkplatz Tannenhöhe (VW) – Trimm – Dich – Pfad, Köte am Heidenstieg – Ski – Alpinium / Race – Park – Skiliftweg (Straße an der Aeke ) – Okerstausee – Schulenberg. 45 Min. für Nordic – Walker, 60 Min. für Wanderer
Bemerkungen: Das Ski – Alpinium liegt am Nordosthang des 646 m hohen „Großen Wiesenberg“ etwa 1,5 km vom Ort Schulenberg entfernt. Am 13. Febr. 1960 wurde das neu geschaffene Harzer Ski – Alpinum eingeweiht, 400 Parkplätze standen den Wintersportfreunden zur Verfügung. Für sportliche Wettkämpfe wurde die Anlage damals als ideal bezeichnet. Anfang Dez. 1965 wurde dort eine der damals modernsten Schleppliftanlagen in Betrieb genommen. (pro Std. wurden bis zu 200 Pers. bis zur Spitze des Wiesenberges befördert) Die Anlage wurde von 1959 – 1965 vom Skiclub Ski – Alpinium Hannoverer e.V. erbaut, unter der Federführung vom Architekten Carl Bauer aus Hannover (1. Vorsitzender).
4.) Riesenbachtal (Waldlehrpfad)
Schulenberg – Parkplatz Rudolf – Keune Str. – Rundweg – Schulenberg, VW – Umspannwerk – links hinab auf dem Zick – Zack – Weg dann – rechts – Riesenbachtal bzw. Waldlehrpfad – Waldmuseum – rechts Köte am Heidenstieg – Wiesenfläche (Auf dem Acker) – Schulenberg. 65 Min. für Nordic -Walker, 90 Min für Wanderer.
5.) Schulenberger Rundwanderweg (Alter Kurübungsweg)
Schulenberg – Parkplatz Kirche, Rudolf-Keune Str. Tannenhöhe (VW) Parkplatz, Trimm -Dich – Pfad – Köte (Köhlerhütte) am Heidenstieg – vor der Wiesenfläche links 600 m – Schlackenplatzer Weg – über die K 71 – unterhalb der ehemaligen Revierförsterei Wiesenberg – alte Grillhütte – vorbei unterhalb des ehemaligen Dorfgemeinschaftshauses – vorbei an der ehemaligen Revierförsterei Schulenberg zum Ortseingang von Schulenberg – überqueren der K 71 dann abwärts – rechts in den Rundwanderweg, vorbei am Eingang des Zick – Zack – Weges – dann rechts – unterhalb des VW – Schulungshauses zum Parkplatz an der Kirche.
Bemerkung: Unterwegs besteht die Möglichkeit auf den zahlreichen Ruhebänken zu verweilen, um die schöne Aussicht zu genießen.
6.) Waldmuseum Feuchtbiotop „Altes Tal“ (Hasselfelder Weg)
Schulenberg – Parkplatz Kirche, Rudolf – Keune Str. Rundweg, am VW – Schulungshauses entlang zum Zick – Zack – Weg – Riesenbach (Waldlehrpfad) rechts aufwärts zum Waldmuseum – rechts Hasselfelder Weg, (Altes Tal) Feuchtbiotop – Köte am Heidenstieg – über die Wiesenfläche (Auf dem Acker) runter auf der Straße „Auf der Höhe“ vorbei am BSW – zum Parkplatz in der Rudolf – Keune Str. Länge ca. 5 km.
Bemerkung: Die zweifelos schönste Wandertour im Gebiet von Schulenberg ist eine Erwanderung des Waldlehrpfades, (1964 aufgebaut) mit vielen Schautafeln und einem Wald-museum mit Ruhebänken und Tischen zum Verweilen.
7.) Schalkerteich (Festenburg
Schulenberg – Parkplatz Wiesenbergstraße – Richtung Ski – Alpinium – Köte am Heidenstieg – Heinz – Lühr – Hütte – (Altetalskopf) – Goslarer Stadtweg, dann links der Hubertusplatz (Schmandplatz) mit der Hubertusquelle – Schalkerteich BSW – Festenburg – zurück über Goslarer – Stadtweg – rechts den Silberbach entlang – Riesenbach – Schulenberg. ca. 15 km.
Bemerkung: Der Schalkerteich, seine Entstehung hängt mit dem im Mittelalter in dieser Gegend betriebenen Bergbau zusammen. Eine Einkehrmöglichkeit besteht im Bahn – Sozialwerk Festenburg.
8.) Übers „Lange Tal“ nach Clausthal – Zellerfeld
Schulenberg – Parkplatz Rudolf – Keune Str. Rundweg – Schulenberg, – Zick – Zackweg – links am Riesenbach (Waldlehrpfad) entlang zum Okerstausee. Dann über die L 517 rechts – etwa 900 m lang den Fußweg durch Mittelschulenberg an der Straße entlang dann links über die alte Brücke die man überqueren muss und rechts in Richtung „Lange Tal“. Am Anfang des Tales wo die Bäche: die Schalke, und die Lange zusammentreffen, heißt der Bach das Weiße Wasser. Fast immer geradeaus durch das schöne „Lange Tal“, zur Schutzhütte (am Fuße des Schönemann Tals) an dem „Lange Teich“ vorbei und wandern durch das „Große Mönchstal“, dann nach Hausherzberger Teichen (Waldseebad) an den Abtshöfen vorbei bis Clausthal – Zellerfeld. Zurück geht es mit dem Bus oder über Festenburg nach Schulenberg. Länge ca. 10 km. (ca.20 km)
Bemerkungen: Im „Tal der Lange“ spielt die Sage vom Wassermann und den zwei jungen Mädchen. Im Hochsommer besteht die Möglichkeit zum Baden im Waldseebad von Clausthal.
9.) Grube Glücksrad (1666 – 1771) in Oberschulenberg – Schalkerteich
Schulenberg – Parkplatz Rudolf – Keune Str. – Rundwanderweg unterhalb von VW – Zick -Zack -Weg, – Waldlehrpfad am Riesenbach – rechts – Waldmuseum – Richtung Festenburg nach ca. 300 m beginnt links der Urbaner Weg nach Oberschulenberg zum Lochstein der Grube Glücksrad. Auf den Schalker Weg geht es dann rechts zum Schalker Teich und zum BSW wo es eine Einkehrmöglichkeit gibt. Zurück geht es auf dem Goslarer Stadtweg am Silber-, Riesenbach entlang nach Schulenberg. Oder man wandert eine andere Strecke zurück durch Ober-schulenberg vorbei am altem Zechenhaus dann links entlang der Straße, immer am Wasser – Wanderweg entlang über Mittelschulenberg nach Schulenberg.
Bemerkungen: Das älteste Gebäude von Schulenberg ist das Zechenhaus in Oberschulenberg. Es diente früher den Bergleuten zur kirchlichen Versammlung und zur Versorgung, bevor sie in den Berg einfuhren. Oberhalb von Oberschulen-berg befindet sich ein alter Lochstein, sowie der Ausbiss, ein alter erzführender Gang der dort an die Oberfläche trat (biss).Heute ist der Oberschulenberger Ausbiss eines der letzten Relikte dieser frühen Abbauperiode im Oberharz.
10.) Okertal mit Hauptsperrmauer und Stausee
Schulenberg- Parkplatz – Wiesenbergstr. – Ski-Alpinium – Aeke – Straße – dann rechts zur Bramke – Brücke, links über den Okerstausee vorbei an der Brückenschänke zur Staumauer. Dann geht es auf der Krone der Okertalsperre rechts der Talsperre entlang zur Schutzhütte Schadeleben vorbei zur Vorsperre vor Altenau. Einkehrmöglichkeit gibt es in der Grillhütte kurz hinter dem Ortseingang oder auf dem Campingplatz. Zurück geht es in der Nähe des Umspannwerkes (Silberhütte) über die Ewigkeitsschneise – über die alte Brücke von Mittel-schulenberg – über Riesenbachtal und Zick – Zackweg nach Schulenberg. Oder vorher über den Sägemüllerweg (vor dem Windbeutelkönig am Stausee) über die Weißwasserbrücke – ehem. Dorfgemeinschaftshaus – nach dem Parkplatz Wiesenbergstr. in Schulenberg. ca. 12 – 18 km.
Bemerkungen: Die 1956 fertigestellte Sperrmauer dient vor allem den Hochwasserschutz und der Energieerzeugung, liefert aber auch Trinkwasser für Norddeutschland. Sie ist eine Bogengewichts – Staumauer aus Rüttelbeton, ist 260 m lang und 67 m hoch. Die Fundamente reichen 8 m tief in den Felsen. An der Sohle ist die Mauer 19 m breit, sie verjüngt sich rasch und ist dann bis zur Krone nur noch 8 m breit. Mit dem im Jahre 1975 fertiggestellten 7,5 km langen Oker – Grane – Überleitungs-stollen kann man Trinkwasser in die Grane-Talsperre abgeben. Wo es gereinigt und gefiltert und von dort aus in die Städte und Gemeinden bis nach Bremen und Wolfsburg als gutes sauberes Trinkwasser geliefert wird.
11.) Dietrichsberg – Ewigkeitsschneise – Hemmstelle
Schulenberg – Parkplatz Rudolf -Keune Str. Rundwanderweg unterhalb von VW entlang dann vorbei am Zick – Zack – Weg den Kurübungs-Weg entlang (Trimm – Dich – Weg) zur Köte am Heidenstieg, dann über den Ginsterkamp zum Ski – Alpinium / Race – Park auf der Straße an der Aeke hinunter, rechts am Talsperrenarm (Mulltal) zur Bramkebrücke – und auf der Brücke zur Weißwasserbrücke und am Ende gleich rechts hinauf zur Ewigkeitsschneise (Kamm des Dietrichsbergs) immer geradeaus bis hin zur Hemmstelle. Zurück geht es dann auf dem Köthenkappenweg abwärts durch das „Lange Tal“ nach Mittelschulenberg in das Riesenbachtal dann rechts hoch auf dem – Zick – Zack – Weg zum Parkplatz an der Kirche. ca.18 km.
Bemerkungen: Race – Park – Bikerzentrum. In den Jahren 1999/2000 trafen sich Bikefreunde am „Großen Wiesenberg“ dem Schulenberger Alpinium und trainierten dort mit Genehmigung des Forstamtes Clausthal ihren Sport an den Steilhängen auszuüben. In den folgenden Jahren bauten sie die Streckenführung bzw. die Länge immer mehr aus. Am 4. März 2006 startete dann dort das 1. Harzer Snow – Downhill – Event. Heute ist unter den Profis der Moutainbiker dieser Pacour eine Herausforderung und ein Nervenkitzel, der nicht leicht zu befahren ist.
12.) Alte Kaiserstadt Goslar – über „Dickenkopf“ + Maltermeisterturm
Schulenberg – Parkplatz Wiesenbergstr. – vorbei am ehemaligen Dorfgemeinschaftshaus und der altem Försterei Wiesenberg – dahinter scharf rechts hinunter zur K 71 an dem Okerstausee. Dann links auf der rechten Seite vor der Bramkebrücke ins Mulltal hinein. Geradeaus hinauf in die „Große Bramke“, dann in die „steile Bramke“ und vorbei am „Dicken Kopf“ (die alte Grenze nach Goslar, alter Grenzstein) zur Waldschrathütte, oberhalb des Borchersstiegs. Diesen Wanderweg folgt man abwärts zum Maltermeisterturm oberhalb von Goslar. Es geht es sehr steil abwärts zu dieser Gaststätte, wo es eine Einkehrmöglichkeit gibt. Zurück kann man über Goslar – dem Drecktalskopf herum zum obersten Gelmketal – Kaiserweg – Eichenberg – Mulltal – Okerstausee nach Schulenberg zurück. Strecke etwa über 22 km, oder ab Goslar mit dem Bus zurück nach Schulenberg.
Bemerkungen: Ein alter Transportweg führte von Goslar aus u.a. auch über die „Steile Bramke“ in den Oberharz. Vom Rammelsberg aus, gingen im Mittelalter viele Erztransporte ab. Sie wurden gezogen durch Maultiere mit zweirädigen Karren, die die Erze zu den Schmelzhütten am „Weißen Wasser“ brachten.
13.) Über die Kellerköpfe nach Goslar
Schulenberg – Parkplatz Rudolf – Keune Str. – der Straße „Auf der Höhe“ nach oben folgen, dann über die Wiesenfläche „Auf dem Acker“ zur Köte am Heidenstieg, dem Hasselfelder Weg hinauf zur Heinz Lühr Hütte (Altetalskopf) oder dem Heidenstieg entlang. Nach 1 km geht es auf dem Schalker Weg (Kammweg) – Kellerköpfen nach Goslar – Schulenberg insges. ca. 24 km.
14.) Romkerhaller – Wasserfall – Waldhaus – Kästehaus
Schulenberg – Parkplatz Wiesenberg – ehem. Dorfgemeinschaftshaus, – ehem. Forsthaus Wiesenberg, dann scharf rechts hinunter zum Okerstausee K 71. Dann links vor der Bramkebrücke ins Mulltal, um den Arm des Okerstausees rechts herum, hinauf zur Gerd Ehrenberghütte oberhalb des Stausees. Geradeaus dann rechts an der Spendenbüchse vorbei hinunter ins Birkental zum Romkerhaller Wasserfall. Hinter dem Gebäude geht es immer der Oker folgend zur Gaststätte Waldhaus. Zurück wandert man bei dem Buswendeplatz hinauf zur Ziegenklippe – Kästehaus (Gaststätte ?) – Mausefalle – Hexenküche – kleine Romke hinunter (alter Bachlauf) zum Romkerhaller- Wasserfall über das Mulltal wieder nach Schulenberg. Etwa 24 km.
Bemerkungen: Der Romkerhaller – Wasserfall ist ein beliebtes Ausflugsziel im Harz. Der ca. 64 Meter hohe Wasserfall liegt mitten im urwüchsigen romantischen Okertal und wurde 1863 von König Georg V. künstlich angelegt, um den Jagdsitz idylisch zu gestalten. Insbesondere die Hannoversche Königsfamilie bzw. der König suchten das Okertal von Oker aus zum Jagen auf.
15.) Okerstausee – Ahrensberg – Ahrensberger Klippen – Okertal
Schulenberg – Parkplatz – Wiesenbergstraße – ehemaliges Dorf-gemeinschaftshaus – ehem. Forsthaus Wiesenberg – dann
scharf rechts hinunter zum Okerstausee – zur L 517. Auf der Kreisstraße links zur Bramkebrücke – Wanderung F 6 bis zur Staumauer, dann über die Staumauer durch das Lange Tal zum Jugendwaldheim Ahrendsberg, – Ahrendsberger Klippe – Romkerhaller Wasserfall – Waldhaus (Oker) – Schulenberg ca. 16 km.
Oder – Romkerhaller Wasserfall – Kästeklippen – Romkerweg (Studentenklippen (Treppensteinklippe) – Romkerhaller Wasserfall – Schulenberg ca. 32 km.
Bemerkungen: Der Okerstausee ist das größte Gewässer des Westharzes. Der idylisch gelegene, weitverzweigte Stausee wird wegen seiner Form als das „blaue Ypsilon“ oder auch der Vierwaldstättersee des Harzes genannt. Bei vollem Stau fast er fast 47,4 Mio. cm² Wasser, und erreicht eine Tiefe ca. 65 Metern. Diese größte Oberharzer Talsperre dient zuerst dem Hochwasserschutz und dann der Bereitstellung von Rohrwasser für die Trinkwasserversorgung. Der Okerstausee ist ein viel besuchtes Wassersportcentrum und Angelparadies. Man kann hier tauchen segeln, rudern, baden oder auch mit dem tretboot fahren. Im Sommer dauert eine komplette Rundfahrt mit dem Ausflugsschiff die „MS Aqua Marin“ etwa 90 Min.
16.) Schulenberg – Hahnenklee – Festenburg – Schulenberg
Schulenberg – Parkplatz – Rudolf – Keune Str. – Straße „Auf der Höhe“ – Wiesenweg (Auf dem Acker) – Klimastation – Köte am Heidenstieg – Hasselfelder Weg – Lüerhütte – Schalke 762 m – 1F Weg – Auerhahn – Liebesbankweg – Hahnenklee – Bocksberg – Auerhahn – Brummbacher Teich – Großer Kellerhalsteich – Oberer Schalker Graben – Festenburg – Schulenberg. ca. 22 km.
Bemerkungen: Liebesbankweg, Die nordische Gustav – Adolf Stabkirche in Hahnenklee. Wegen einer nicht vorhandenen Kirche wurde im Jahre 1904 durch den Oberkonsistorialrat dem Abt Hartwig angeregt, eine norwegische Holzkirche errichten zu lassen. Nach den Entwürfen des Architekten und Baurat der hann. Landeskirche Prof. Karl Mohrmann wurde die Stabkirche am 28. Juni 1908 eingeweiht. Modell stand dafür die frühmittelalterliche Stabkirche in Borgund in Norwegen, mit Drachenköpfen an den Giebeln und Midgardschlangen am Dachfirst. Der begeistete Norwegenfahrer, der Kaiser Wilhelm II. hatte das Holz dafür gestiftet. Bis zum Jahre 1988 wurden 6650 Brautpaare in der Kirche getraut. Von 2002 – 2008 sechs Jahre lang wurde die Stabkirche restauriert, für 3 Mill. Euro und war auch pünktlich zur 100 Jahr – Feier fertig.
17.) Schulenberg – Ravensklippen – Weißwasserbrücke – Schulenberg
Schulenberg – Parkplatz – Rudolf – Keune Str. – Zick – Zack – Weg – hinunter, Forstlehrpfad – Riesenbach – dann rechts – Mittelschulenberg – links alte Brücke über das Weiße Wasser – Ravensklippen – (Forstweg) entlang des Stausees zur Weißwasserbrücke (Oker) – Schulenberg. ca. 3 Std. 12 km.
Bemerkungen: Oberförster Georg Adolph Raven: Nach ihm wurden die Ravenklippen auf dem Dietrichsberg benannt, von wo man einen guten Blick auf Schulenberg hat. Nach der damals neuen preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 (kurz nach dem Fall des Königreichs Hannover) wurde das bisherige Forstrevier Schulenberg zur Oberförsterei Schulenberg ausgebaut. Im Jahr 1883 von 2362 ha Staatswald auf 3072 ha. vergrößert unter der Regie vom Oberförster Raven.
18.) Schulenberg – Polstertaler Zechenhaus – Dietrichsberg – Schulenberg
Schulenberg – Parkplatz Rudolf – Keune Str. Kurwanderweg – Zick – Zack – Weg – links Forstlehrpfad entlang – dann rechts Mittelschulenberg – über die alte Brücke (das Weiße Wasser) dann rechts ins Langetal, – Schutzhütte – Große Mönchstal – Hausherzberger Teichen – Pfauenteichen – Jägersbleeker Teich – Polstertaler Zechenhaus – Hemmstelle – Ewigkeitsschneise – Mittelschulenberg – Zick – Zack – Weg – Schulenberg. 6 – 7 Stunden, 21 km.
Bemerkungen: Der Dietrichsberg, der langgezogene Berg zwischen Oker und dem Weißen Wasser gelegen hat zwei Seiten. Die Altenauer Seite (Schwarzes Wasser) die Grenze, die Ewigkeitsschneise, und die weiße Seite (die zum Weißen Wasser gelegene Seite). Wahrscheinlich am 21. Sept. 1783 zog Wolfgang von Goethe von Zellerfeld aus über den Dietrichs-berg ins Okertal.
19.) Schulenberg – Rundwanderweg – um den Okerstausee – Schulenberg
Schulenberg – Parkplatz Wiesenbergstr. – ehem. Dorfgemeinschafts – haus – dann hinter dem ehem. Forsthaus Wiesenberg rechts hinunter zu L 517 in Richtung Bramkebrücke – Brückenschenke – B 498 – Bootsanleger – auf der Staumauer und dann am Ufer -entlang – „Großer Juliusstau“ (Gebirgsbach) – Lange Tal – Kalbetal – über den Bach Große Hune – weiter am Ufer entlang zur Vorsperre (Vorstaumauer) B 498 – Windbeutelkönig – Weißwasserbrücke – Oder den Sägemüllerweg entlang – dort am Ende einbiegen – Ravensklippen – Langetal – alte Brücke (Weißes Wasser) – Mittelschulenberg – B 498 – ehem. Dorfgemeinschaftshaus – Schulenberg. Rundkurs ca. 16 km.
Bemerkung: Einkehrmöglichkeit beim „Windbeutelkönig“
20.) Schulenberg – Mulltal – Romkerhaller Wasserfall – Waldhaus – Alte Harzstraße – Romkerhaller Wasserfall – Schulenberg
Schulenberg – Parkplatz Wiesenberg – ehem. Dorfgemeinschaftshaus -ehem. Forsthaus Wiesenberg, dahinter rechts abwärts zur B498 – dann links zur Bramkebrücke, und links ins Mulltal an der Gerd Ehrenberg – Hütte vorbei ins Birkental – links nach Romkerhall, hinter dem Gebäude an der Oker entlang zu den Adlerklippen zum „Waldhaus Oker“, zurück geht es an dem Wendeplatz der Busse rechts auf der alten Harzstraße zurück über Romkerhall – Birkental nach Schulenberg.
Bemerkungen: Anstelle einer kleinen Blockhütte wurde im Jahre 1861 der Grundstein zum Bau eines Hotel – und Wohnhauses gelegt. Die Gaststätte Romkerhalle wurde dann 1863 durch den Erbauer und Gastwirt Lüer eingeweiht. Im Jahre 1988 kam es zur Ernennung zum „Königreich“, durch die Prinzessin Erina von Sachsen.
21.) Schulenberg – Kästeklippe – Elfenstein – Wildgehege – Bad Harzburg
Schulenberg – Parkplatz Wiesenbergstr., ehem. Forsthaus – dann rechts und gerade aus, abwärts zur L 517 dort links bis zur Bramkebrücke – links ins Mulltal – Zick-Zackweg runter ins Birkental, links zum Wasserwerk, dort dann aufwärts über die große Romke, den Kötenweg, Kästeklippe, dann entlang der Kästestraße zum Elfenstein. Von dort geht es weiter vorbei am Harzburger Fenster, Richtung Wildgehege, Golfplatz, Badepark zur Mitte von Bad Harzburg. Zurück geht es mit dem Bus, oder anderen Verkehrsmöglichkeiten. Steckenläge etwa 20 km.
Bemerkungen: Schöne Aussichten von der Kästeklippe den mystischen Elfenstein und durch das Harzburger Fenster.
Der Harzklubzweigverein Schulenberg betreut etwa 80 km Wanderwege
rund um Schulenberg, sowie 4 Schutzhütten und zahlreiche Ruhebänke.

Keune Str. 3
Schulenberg